Hagen Glatzle · Gründer Chatterbird · 5 Min. Lesezeit
Die meisten Menschen, die glauben ihr Englisch sei „nicht gut genug“, liegen falsch. Das Problem ist selten die Sprache. Es ist die innere Überzeugung, perfekt sein zu müssen – bevor man den Mund aufmacht.
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein internationales Meeting. Alle sprechen Englisch. Ein Kollege aus Frankreich formuliert auf Englisch – mit hörbarem Akzent, manchmal grammatikalisch nicht ganz korrekt, aber selbstbewusst und klar. Er bringt seinen Punkt auf den Tisch. Er wird gehört.
Zwei Plätze weiter sitzt jemand, dessen Englisch objektiv besser ist. Mehr Vokabular. Bessere Aussprache. Aber dieser jemand wartet. Sucht nach der perfekten Formulierung. Und sagt am Ende – nichts. Kommt Ihnen das bekannt vor?
In mehr als 20 Jahren als Business-Englisch-Trainer habe ich eines immer wieder beobachtet: Das Englisch meiner Teilnehmer ist fast immer besser, als sie selbst denken. Was sie blockiert, ist nicht fehlendes Vokabular. Es ist die Angst, einen Fehler zu machen, beurteilt zu werden, nicht professionell zu wirken.
Diese Angst ist verständlich. In Deutschland wird man von klein auf trainiert, erst zu sprechen, wenn man sich sicher ist. Fehler vermeidet man. Dieses Muster sitzt tief – und überträgt sich auf die Fremdsprache.
„Nicht perfekt. Aber wirksam. Das ist der Unterschied zwischen jemandem der spricht – und jemandem der wartet.“
— Hagen Glatzle
Im internationalen Kontext funktioniert dieses Muster nicht. Englisch ist heute keine Muttersprache mehr – es ist eine Lingua Franca. Die meisten Menschen weltweit sprechen es als Zweit- oder Drittsprache. Mit Akzent. Mit Lücken. Und trotzdem kommen sie voran.
Haben Sie schon einmal ein Meeting auf Englisch geführt, ohne dass die andere Seite aufgehört hat zuzuhören? Haben Sie schon einmal eine E-Mail geschrieben, die eine Antwort bekommen hat? Wenn ja – dann funktioniert Ihr Englisch.
Wirksames Englisch ist nicht das Englisch ohne Fehler. Es ist das Englisch, das gehört, verstanden und ernst genommen wird.
Es gibt eine Haltung, die alles verändert – und die mit Perfektion wenig zu tun hat: Neugier. Wer in eine Englisch-Situation geht und denkt „hoffentlich mache ich keinen Fehler“, steht unter Druck. Wer hineingeht und denkt „interessant – wie reagiert mein Gegenüber?“, der wächst.
Das ist kein Trick. Es ist, wie Sprache funktioniert: Man spricht. Man beobachtet die Reaktion. Man passt sich an. Die aktive Umsetzung ist das Training.
Sprache kann man aus dem Lehrbuch lernen. Überzeugung und Selbstsicherheit gewinnt man nur, wenn man sie in echten Situationen nutzt – mit echten Themen, Aufgaben und Kontext.
Im Chatterbird-Training bringen Teilnehmer ihre aktuellen Projekte, Präsentationen und Meetings mit. Wir bereiten sie gemeinsam vor – auf Englisch, im geschützten Rahmen. Ich bin dabei als Wingman: nicht im echten Kundentermin, sondern in der Vorbereitung darauf.
Der erste Schritt ist nicht, besser zu werden. Der erste Schritt ist, anzufangen – mit dem Englisch, das Sie heute haben. Wer sein Englisch einsetzt, wird jeden Tag ein Stück be-merkenswerter.
Gründer Chatterbird · Business-Englisch-Trainer
Aufgewachsen in Papua-Neuguinea, ausgebildet auf drei Kontinenten, mehr als 20 Jahre Business-Englisch-Trainer. Hagen weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, zwischen Kulturen und Sprachen zu navigieren – und wie man daraus eine Stärke macht.
30 Minuten. Wir schauen gemeinsam, wo Sie heute stehen – und was in 3 Monaten möglich ist.
Was Ihnen im entscheidenden Moment wichtiger ist als Perfektion – und wie Sie diesen Antrieb nutzen. Kostenlos.
Was Sie brauchen, ist kein neues Lehrbuch. Sie brauchen einen Wingman.
30 Minuten, in denen wir gemeinsam schauen, was für Sie und Ihr Team möglich ist.
30 Minuten · Von Mensch zu Mensch
© 2026 Chatterbird · Hagen Glatzle
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